Gefahrenzonen im Privatbereich
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Die Wahrscheinlichkeit, ob eingebrochen wird, hägt u.a. vom persönlichen Verhalten, Beruf, Einkommen und Vermögen der Bewohner sowie von den im Haus vorhandenen oder vermuteten Wertgegenständen, Bargeld usw. ab.
Daneben spielt der Widerstandswert der Aussenhülle des Gebäudes, also die Zeit und der Aufwand, welche der Täter zum Eindringen durch die Tür oder das Fenster ins Gebäude benötigt, eine entscheidende Rolle.
Eingebaute Sicherungseinrichtungen und eine Einbruchmeldeanlage können den Täter vom Vorhaben abhalten oder zum Aufgeben zwingen. Auch die Lage des Gebäudes, welche ein ungestörtes «Arbeiten» ermöglicht (keine Überwachung durch Passanten und Nachbarn, Umgebungslärm usw.) sowie ein «günstiger Zeitpunkt» können das Einbruchsrisiko erhöhen.
Viele Einbrüche sind auf die Unbekümmertheit, Bequemlichkeit und Nachlässigkeit der Hausbewohner sowie auf mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen zurückzuführen.
Diese grundlegenden Fakten sind sowohl im privaten wie auch im gewerblich/industriellen Bereich zutreffend.
 
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Wo dringen Einbrecher in eine Liegenschaft ein?

Dass der überaus grösste Teil der Einbrüche mit einfachen Werkzeugen wie Geissfuss (kleines Brecheisen), Rohrzange, Schraubenzieher etc. oder z.T. sogar ohne Werkzeuge verübt wird, zeigt, wie schlecht die meisten Häuser gesichert sind. Dazu kommt, dass jede Unvorsichtigkeit der Bewohner (offene Türen und Fenster etc.) ausgenutzt werden kann. Beachten Sie auch, dass Einbrecher vielfach durch schlecht gesicherte Nebenräume (Keller, Garage, leicht erreichbarer Balkon oder Terrasse usw.) eindringen.

25%

Kellereingang Abwürgen der vorstehenden Schliesszylinder,
Aufbrechen von Türen

18%

Kellerfenster Aufbohren der Rahmen, Einschlagen der Scheiben,
Aufwuchten der Gitter

14%

Parterrefenster  Hochheben der Rolladen, Einschlagen der Scheiben,
Aufbohren der Fensterrahmen

13%

Terrassen, Balkon Hochheben der Rolladen, Einschlagen der Sitzplatzeingang
Scheiben, Aufbrechen der Türen

12%

Hauseingang Abwürgen der vorstehenden-Schliesszylinder, Auwuchten
der Türen

10%

Lichtschacht  Abheben der Gitterroste

4%

Erhöhte Parterrefeinster  siehe unter Parterrefenster

3%

Garagentor Abwürgen der vorstehenden Schliesszylinder, Aufwuchten
der Tore

1%

Dachlucken  Abheben oder Aufbrechen der Luken

 
Wie wird eingebrochen? Drucken E-Mail

Mindestens jeder fünfte Einbruch geschieht durch Einschleichen, Einsteigen oder durch Aufschliessen mittels steckendem oder gefundenem Schlüssel.
Wohnungseinbrecher sind in der Mehrheit nicht «nacht-aktiv», sondern im wahrsten Sinn des Wortes «Tagediebe». Der blitzschnelle Einbruch erfolgt in der Regel dann, wenn die Hausfrau beim Einkaufen, der Ehemann bei der Arbeit und die Kinder in der Schule sind. Konfrontationen mit den Hausbewohnern werden von Einbrechern wenn immer möglich vermieden.

60%

Schraubenzieher

11%

2 Stechbeitel

11%

Stechbeitel und Schraubezieher

5%

Glasbruch

5%

Bohrer

4%

Körpergewalt

2%

Geissfuss

1%

Zange, Schraubenschlüssel

1%

andere Mittel

  • ca 85% der Einbrüche erfolgen mit Aufhebeln/Aufwuchten
  • Nur 1-3% der Einbrüche erfolgen durch die Verglasung


 




   

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